Millionär spendet Vermögen und stirbt an Krebs.

Manche Menschen scheiden leider viel zu früh aus dem Leben – Ali Banat ist einer davon. Der australische Millionär war in jungen Jahren sehr erfolgreich und hatte mit Anfang 30 bereits mehr, als man sich wünschen kann. Lange Zeit genoss er sein luxuriöses Leben in vollen Zügen, bis 2015 eine verhängnisvolle Diagnose alles auf den Kopf stellte.

Youtube/OnePath Network

Ärzte hatten bei ihm Krebs im fortgeschrittenen Stadium entdeckt, der nicht mehr entfernt werden konnte. Als Ali gesagt wurde, dass ihm wohl nur noch sieben Monate bis zum Tod blieben, brach seine Welt zusammen. Dem jungen Mann wurde plötzlich klar, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind. Er verkaufte sofort seine Unternehmen und wollte während seiner letzten Tage nur noch Gutes tun und anderen helfen.

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Er bereiste den westafrikanischen Staat Togo und wurde von der dortigen Armut tief bewegt. Während er ein Luxusleben geführt und zum Beispiel schon einmal für ein Paar Flipflops (umgerechnet) 500 Euro ausgegeben hatte, starben und darbten in Afrika viele Menschen.

 

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Ali begann während seines Aufenthalts in Togo, seine teure Kleidung und Modeaccessoires an Bedürftige zu verschenken. Er wollte ohne Besitz von dieser Welt scheiden. Dennoch war der junge Mann damit allein nicht zufrieden. Er gründete die Wohltätigkeitsorganisation MATW, „Muslims Around The World“ (auf Deutsch etwa: „Muslime auf der ganzen Welt“), die bedürftige Muslime unterstützen soll.

„Was als privates Vorhaben begonnen hatte, wandelte sich zu einem langfristigen Unternehmen, das Kindern weltweit Freude und Glück bringen soll. MATW plant zurzeit ein Dorf, in dem über 800 mittellosen Menschen ein Zuhause geboten werden kann“, so steht es auf der Spendenseite der Organisation geschrieben.

 

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Vor allem Waisen und Witwen stehen im Fokus von MATW. Zudem sollen u.a. Schulen, Brunnen, Gebetshäuser und Krankenhäuser für Bedürftige errichtet werden. Die meisten humanitären Projekte werden bisher in Togo durchgeführt.

In den letzten Wochen und Monaten, die Ali verblieben, sammelte er Spendengelder für seine Hilfsorganisation und bereitete sich auf das Unvermeidliche vor. Entgegen der Prognose der Ärzte lebte er aber noch über zwei Jahre, bis er am 29. Mai dieses Jahres verschied.

 

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In einem letzten Video, das kurz vor seinem Tod veröffentlicht wurde, gab Ali allen Unterstützern von MATW folgenden weisen Ratschlag: „Suche dir etwas, das du anstreben kannst, habe ein Ziel. Überlege dir, wie du dein Ziel erreichen kannst, und arbeite darauf hin. Selbst wenn du persönlich nicht viel tun kannst, unterstütze andere bei ihren Vorhaben.“

 

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Ali hat auf jeden Fall Charakterstärke gezeigt, nachdem seine Krankheit diagnostiziert worden war. Vermutlich gibt es nicht wenige Menschen, denen im Angesicht ihres bevorstehenden Todes alles gleichgültig ist und die sich völlig in sich zurückziehen. Ali hingegen hat sein Vermögen und seine Zeit genutzt, um anderen zu helfen. Eine vorbildhafte Haltung!

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