Mann zerstört sein Haus, weil er Spinne töten will.

Manchmal schlägt das Schicksal in eher unpassenden Momenten zu. Was einem Mann in Redding im US-Bundesstaat Kalifornien kürzlich passierte, war nicht einfach nur Pech, sondern entwickelte sich zu einer Katastrophe. Ihm und auch seinen Nachbarn wäre seine Angst beinahe zum Verhängnis geworden.

Michael Palmer / Via upload.wikimedia.org

Eines Sonntagabends befand sich der Mann in seinem Schlafzimmer, als er plötzlich eine große Spinne auf seiner Matratze entdeckte. Es handelte sich um ein Exemplar aus der Familie der Wolfspinnen. Diese sind zwar giftig, aber selbst die größten Vertreter der bei ihm aufgetauchten Gattung verfügen nicht über genug Gift, um einem Menschen ernsthaft zu schaden.

Obwohl der junge Mann nach eigenen Aussagen diese Spinnenart erkannt hatte, geriet er beim Anblick des Achtbeiners in Panik. Er wollte das Tier so schnell wie möglich aus seiner Wohnung haben und hatte einen Einfall. Die Methode, um die Spinne loszuwerden, sollte er jedoch einige Momente später bereuen.

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Der Amerikaner griff zu einem besonders starken Sturmfeuerzeug, welches eine große blaue Flamme erzeugt, und richtete es auf die Spinne. Nun passierte das quasi programmierte Unglück: Zusammen mit der Spinne fing auch die Matratze Feuer.

Geschockt und unfähig, in dieser Situation angemessen zu reagieren, musste der Mann zusehen, wie das Feuer auf die Gardinen und seine Flaggensammlung, die in der Nähe der Matratze an der Wand hing, übergriff. Ihm blieb nichts anderes übrig, als aus der Wohnung zu flüchten und die Feuerwehr zu verständigen.

Das Feuer breitete sich in rasender Geschwindigkeit aus, sodass auch die anderen Bewohner des Hauses aus ihren Wohnungen fliehen mussten. Die Feuerwehr konnte den Brand zwar relativ schnell löschen, jedoch entstand bei dem Unglück ein Schaden in Höhe von umgerechnet rund 9.000 €. Der unfreiwillige Feuerteufel und seine Nachbarn sind nun zudem in der misslichen Lage, sich übergangsweise eine neue Unterkunft suchen zu müssen, denn die Feuersbrunst hatte sich so schnell ausgebreitet, dass das Haus fürs Erste unbewohnbar ist.

So kam es, dass die Angst vor einer Spinne, die sich wahrscheinlich nur ein gemütliches Plätzchen suchen wollte, dafür verantwortlich ist, dass ein ganzes Haus renoviert werden muss. Der Mann wird sich das nächste Mal sicher zweimal überlegen, was er mit einer Spinne macht. Am besten ist es immer noch, die kleinen Achtbeiner mithilfe von Wasserglas und Papier nach draußen zu befördern.

Quelle:

Buzzfeed News

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