Ehemaliger Streuner macht erstaunliche Verwandlung durch.

Werden Menschen oder Tiere vernachlässigt, dann hinterlässt das tiefe Spuren in der Seele der Betroffenen. Aber nicht nur das: Oft entstellen Mangelernährung und Krankheiten die Verstoßenen bis zur Unkenntlichkeit, wie der Fall des ehemaligen Streuners Frodo zeigt.

Das arme Tier wurde in einem verwahrlosten Zustand aufgefunden und sah zum Fürchten aus. Die grausame Vorgeschichte des kleinen Mischlings kann nur gemutmaßt werden.

Als Frodo entdeckt wurde, wanderte er allein auf weiter Flur durch Kroatien und bot einen schreckenserregenden Anblick: Er hatte entzündete Augen und die Krätze. Der Rüde war am Verhungern und sein Fell war an vielen Stellen ausgefallen.

Nachdem man ihn entdeckt hatte, wurde er umgehend einer Tierpflegerin übergeben. Trotz ihrer Erfahrung war Klaudija Sigurnjak nicht auf diese Begegnung vorbereitet: „Ich war fassungslos und konnte kaum glauben, dass da wirklich ein Hund vor mir saß.“

Der Zustand des Vierbeiners war derart entsetzlich, dass zunächst niemand wusste, ob überhaupt Hoffnung auf Heilung bestand: „Er war voller Parasiten und bis auf die Knochen abgemagert. Es war völlig unklar, ob er überlebensfähig war“, erzählt Klaudija.

Bedauerlicherweise stellte ein Tierarzt fest, dass Frodos rechtes Auge zu stark entzündet war. Es konnte nicht mehr gerettet werden und wurde entfernt. Immerhin trug er von der Krätze keinen dauerhaften Schaden davon. Nachdem sie behandelt wurde, begann sein Fell wieder üppig zu wachsen. Bis zur vollen Genesung war es jedoch noch ein langer Weg.

Klaudija kümmerte sich mehrere Monate hingebungsvoll um den süßen Mischling – und der Tag nahte, an dem Frodo kaum wiederzuerkennen war: „Seine Verwandlung war phänomenal! Niemand hätte zu träumen gewagt, dass er ein so wunderschöner kleiner Hund werden würde.“

Mit ihrer Einschätzung übertreibt die Tierpflegerin nicht im Geringsten. Schon bald, nachdem Frodo zur Adoption freigegeben worden war, meldete sich jemand. Marko Duspara verliebte sich augenblicklich in die kleine Promenadenmischung:

„Ich kann mir wirklich kaum vorstellen, was er alles durchmachen musste. Ich bin allen Menschen dankbar, die zu seiner Rettung beigetragen haben. Er ist jetzt ein glücklicher Hund, der weiß, dass er geliebt wird“, sagt Marko.

Das hat Frodo auch verdient. Nach all dem Leid und der Vernachlässigung hat er endlich ein richtiges Zuhause gefunden, in welchem er viel Zuneigung erfährt und Aufmerksamkeit erhält. Hoffentlich wird der süße kleine Hund sein Leben von nun an in vollen Zügen genießen.

Kommentare

Auch interessant