Befreiung aus Fellpanzer: Hündin nicht wiederzuerkennen.

Dies ist die ungewöhnliche Geschichte der Hündin Holland. Sie musste Monate der Vernachlässigung ertragen, die erst endeten, nachdem sie völlig verwahrlost in einem Tierheim abgegeben worden war. Die Malteser-Pudel-Mischung sah bei ihrer Ankunft fürchterlich aus, machte aber daraufhin eine erstaunliche Verwandlung durch.

Facebook/Trio Animal Foundation

Als die Hündin in der „Trio Animal Foundation“, einem Tierheim in Chicago (Illinois, USA), aufgenommen wurde, hatte sie einen dicken Fellpanzer und war stark verschmutzt. Holland kratzte und rieb die ganze Zeit ihr Gesicht, um sich Linderung zu verschaffen. Ihre Haut war stark gereizt und ihre Ohren hingen durch das überschüssige Fell mehrere Zentimeter herunter.

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Die Pfleger des Tierheims zögerten nicht, Hollands Fell zu entfernen, jedoch war es nicht möglich, dickere Schichten mit einer Schere abzutrennen, so verfilzt war es.

„Eine Art Fellpanzer verhüllte ihr Hinterteil, das wie ein Exoskelett (eine äußere Stützvorrichtung) aussah“, schrieb ein Mitarbeiter des Tierheims. „Über zwei Stunden lang versuchten wir das dicke Fell abzuschneiden oder abzurasieren, das Hollands Körper umhüllte.“ Doch die Pfleger mussten den Vorgang abbrechen.

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Die süße Hündin war nach dem ersten gescheiterten Versuch, sie von ihrem Fell zu befreien, sehr gestresst und erschöpft. Deshalb wurde sie beim nächsten Mal betäubt und von einem Tierarzt behandelt. Mit einem Skalpell gelang es ihm schließlich, die dicken Fellschichten in vollem Umfang zu entfernen.

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Glücklicherweise fand der Arzt keine weiteren Krankheiten, nachdem Holland von ihrem Fellgefängnis befreit worden war. Sie lernte nach der Behandlung wieder sehr schnell zu hüpfen, zu laufen und zu spielen.

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Weil die Pudelmischung in ihrem ehemaligen Zuhause wahrscheinlich nicht viel Umgang mit Menschen und anderen Tieren gehabt hatte, brauchte sie einige Wochen, um auch ihren psychischen Panzer abzulegen. Beispielsweise war sie anfangs äußerst nervös, als sie den Therapiehund Miller kennenlernte. Aber nach einiger Zeit spielte Holland ausgelassen mit ihm.

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„Wir mussten uns nach der körperlichen Pflege auf ihre emotionale Stabilität konzentrieren“, meinte ein Tierpfleger. „Miller zauberte letztlich ein Lächeln auf ihr Gesicht. Sie wurde vom Besten betreut.“

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Vor nicht allzu langer Zeit hat die Hündin sogar eine neue Familie gefunden. Am 8. November dieses Jahres wurde sie offiziell adoptiert. Wahrscheinlich kann sie ihr Glück kaum fassen!

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„Holland war für ihr neues Herrchen und Frauchen sofort Feuer und Flamme“, schrieb das Tierheim auf Facebook. „Seht euch nur das Lächeln in ihrem Gesicht an. Schaut euch im Grunde das Lächeln in all ihren Gesichtern an!“

Dank der liebevollen Pflege des Tierheims ist die Hündin kaum wiederzukennen. Dem lebensfrohen Vierbeiner steht eine schöne Zukunft in einer neuen Familie bevor, die sie garantiert nicht aus dem Auge verlieren wird. Nicht unverständlich, bei so einem Lächeln!

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