Mann rettet halb verrotteten Kampffisch aus Tierhandlung.

Was dem einen sein Hund, ist dem anderen sein Fisch. Nicht nur Vierbeiner wie Katzen und Hunde finden beim Menschen ein angenehmes Zuhause, sondern auch zahlreiche andere Tiere wie Spinnen, Schlangen oder eben Fische.

Ein Mann in den USA hatte eine besondere Vorliebe für Siamesische Kampffische und erlebte in einem Zoofachgeschäft der US-amerikanischen Kette „Petsmart“ folgende Geschichte, die er im Internet veröffentlichte:

Petsmart

„Petsmart, was zum Teufel ...

In Ordnung, ihr habt mich. Ich bin gerade stinksauer. Ich bin in den nächsten Petsmart gegangen, um einen Siamesischen Kampffisch zu kaufen.

Ich frage einen Verkäufer: 'Welchen Fisch haben Sie die längste Zeit in ihrem Geschäft?'

Der Angestellte musste nicht eine Sekunde nachdenken und gab mir einen mattgelben Kampffisch: 'Bitte sehr! Der ist schon sehr lange bei uns, weil ihn jeder hässlich findet.'

Das hat mir mein Herz gebrochen, Petsmart. Mein Herz gebrochen, verflucht nochmal!

Der Fisch befand sich in so schmutzigem Wasser, dass ich ihn im Glas kaum sehen konnte, als ich zur Kasse ging.

Der Verkäufer reagierte mit der Bemerkung: 'Wow, ist das ein hässlicher Fisch.'

Was? Was wäre gewesen, wenn ich dir gesagt hätte, dass dein Gesicht hässlicher als mein Kampffisch ist? Erzähl’ keinen Stuss. Ich habe den kleinen Stinker am selben Tag gekauft, an dem mein alter, wunderschöner Kampffisch gestorben war. Ich konnte es nicht ertragen, in meinem Zimmer wieder allein zu sein.

Meinen letzten Fisch hatte ich aus einer anderen Tierhandlung; der war wirklich spitze. Er wollte immer mit meinem Finger kämpfen. Bis zu seinem Tod blieb er wild. Eine Blasenentzündung raffte ihn zu früh dahin – viel zu früh.

Kommen wir zum neuen Kampffisch zurück. Nachdem ich ihn gekauft hatte, fiel mir auf, dass eine Flosse schwarz gefärbt war. Ich recherchierte ein wenig und es kam heraus, dass mein kleiner Stinker Flossenfäule hatte.

Petsmart kümmert sich nämlich nicht um seine Fische. Ich weiß nicht, wie lange er sich halten wird, aber er hat schon angefangen, sich ein Schaumnest in seinem 40-Liter-Aquarium zu bauen. Er ist ein glücklicher Aquarienfisch.

Wikipedia/Building-mah-bubblenest-19.jpg/Flapper212

Ich liebe den kleinen Stinker mittlerweile – nicht, dass man mich falsch versteht. Ich bin richtig sauer, weil man ihm die Flossenfäule mit guter Pflege hätte ersparen können. Sollte mich jemand fragen, ob er Antibiotika bekommt, heißt die Antwort: Ja.

Ich bringe ihn nicht zu Petsmart zurück, damit er dort weiter verrotten kann. Selbst wenn er hier nur eine weitere Woche überlebt, so stirbt er wenigstens unter weit besseren Umständen.

Der neue Fisch ist übrigens klasse. Aus folgenden Gründen: 1. Er hat keine Angst und lässt sich streicheln. 2. Er sieht wie eine Sonnenblume aus. Jeder sagt, er sei hässlich, aber in seinem 40-Liter-Aquarium überstrahlt er alles. 3. Wenn ich einen kleineren Behälter in sein Aquarium stecke, schwimmt er hinein. Ich habe den Fisch darin die Treppe heruntergetragen. Er hatte keine Angst und war begeistert. Sieht so aus, als wäre er ein Hund, der im Körper eines Fischs gefangen ist.

An die Angestellten von Petsmart: Beleidigt nie die Haustiere von jemandem. Wie hätte das ausgesehen, wenn ich ein Kind gewesen wäre? Das wäre wirklich bescheuert.“

Dieser Mann hat mit seiner Geschichte bewiesen, dass man Fischen gegenüber genauso leidenschaftlich sein kann wie gegenüber Hunden und Katzen. Zum Glück konnte der Kampffisch den schlimmen Zuständen in der Tierhandlung entkommen.

Quelle:

boredpanda

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