Auf abgelegener Insel plantschen Badegäste mit Raubkatzen.

Die meisten Menschen würden unter großem Geschrei panisch das Weite suchen, würde ihnen beim Baden plötzlich ein ausgewachsener Jaguar entgegenschwimmen. Nicht so die Urlauber des Little French Key Resorts auf der kleinen karibischen Insel Roatán, 60 km vor der Küste von Honduras. Sie kommen nicht nur wegen des weißen Sands und des kristallklaren Wassers, sondern vor allen Dingen, um dort mit Raubkatzen zu plantschen! 

In dem paradiesischen Resort ist ein Rehabilitationszentrum für gefährdete Tierarten untergebracht, wo diese in geschützten Verhältnissen leben. Und die an Menschen gewöhnten Jaguare sind richtige Wasserratten, die sich mit den Besuchern im kühlen Nass tummeln.

„Esther, eines der Jaguarweibchen, war so verspielt!“, berichtet ein Besucher. „Als sie mich das erste Mal abschleckte, dachte ich noch, sie versuche, mich zu beißen. Meine Skepsis ließ aber bald nach. Es war ein einmaliges Erlebnis, das ich niemals vergessen werde.“

 

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Die anderen Großkatzen hören auf die Namen Sarah, Sima, Simon, Salomon, Siya und Suri und stehen Esther mit ihrer Liebe für das nasse Element in nichts nach. 

Der Jaguar ist nach Löwe und Tiger die größte Katze der Welt und vor allem in Mittel- und Südamerika beheimatet. Sein Name kommt aus der indianischen Tupi-Sprache und bedeutet so viel wie „der Räuber, der seine Beute mit einem einzigen Sprung erlegt.“

Der Anblick der majestätischen Raubtiere vor der Traumkulisse ist definitiv etwas ganz Besonderes.

Was für ein Zusammentreffen! Von dieser Erfahrung werden die Besucher gewiss noch lange erzählen. Denn wer kann schon von sich behaupten, dass er mit Jaguaren schwimmen war?

Quelle:

Adme

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