Erzieherin rettet Vater von Kindergarten-Kind das Leben.

Nancy Bleuer ist eine Frau, die ihre Berufung gefunden hat. Die 54-jährige Kindergärtnerin tut alles für „ihre“ Kleinen und geht im US-amerikanischen Bundesstaat Iowa glücklich ihrer Arbeit nach. Sie ist sehr einfühlsam und spürt sofort, wenn mit ihren Schützlingen etwas nicht stimmt. Eines Tages stellt sie beim vierjährigen Camden eine starke Veränderung fest.

Der sonst so quirlige Junge wirkt an diesem Tag wie ausgewechselt, hat keinen Spaß beim Spielen und scheint sehr niedergeschlagen. Also nimmt sie ihn zur Seite und fragt, was ihn so bedrückt. Was er ihr dann erzählt, lässt ihr das Herz in die Hose rutschen.

Camdens Vater Darreld leidet an einer schweren Krankheit. Seine Nieren haben nur noch eine Leistungsfähigkeit von 20 Prozent und er muss regelmäßig zur Dialyse. Als sich sein Zustand immer weiter verschlechtert, bekommt Camden es mit der Angst zu tun. Er fürchtet, seinen Vater zu verlieren. Dies alles erzählt er nun Nancy mit Tränen in den Augen.

Die Erzieherin beschließt daraufhin, der Familie zu zu helfen. Sie meldet sich bei der Datenbank für Organspenden an und kann es kaum glauben, als wenige Tage später das Telefon klingelt: Sie kommt als Spenderin in Frage! Kurz darauf greift Nancy selber zum Telefon und ruft Camdens Familie an. Ungläubig hört Darreld, wie die Kindergärtnerin seines Sohnes ihm eine ihrer eigenen Nieren anbietet. Darreld ist überwältigt von Nancys großherzigem Angebot: „Es ist so unglaublich. Sie hat mir eine zweite Chance geschenkt. Ich wünschte, es gäbe mehr Menschen wie sie.“

Darreld nimt ihr Geschenk schließlich an und schon bald bereitet sich die großzügige Frau au den Eingriff vor. Kurz vor der Operation überrascht die junge Familie Nancy schließlich mit Blumen in der Schule. Camden ist stolz auf seine Erzieherin und alle hoffen nun, dass die Operation glattgehen wird. Aber die Dankbarkeit der ganzen Familie ist ihr jetzt schon sicher.

Nancy ist wirklich ein toller Mensch. Es sollte mehr von ihrem Schlag geben. Hut ab vor so viel Nächstenliebe!

Quelle:

Newsner

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