Ungar verwandelt Alltagsobjekte in surreale Miniaturwelten.

Verregnete Wochenenden können stinklangweilig sein, aber mitunter die Fantasie anregen – zumindest war dies bei dem ungarischen Fotografen Péter Csákvári der Fall. Während seiner Zeit auf Herm, einer kleinen Insel im Ärmelkanal, die gerade einmal 2 Quadratkilometer misst und 79 Einwohner zählt, musste er aufgrund des schlechten Wetters meistens daheim bleiben. Dabei kam ihm die Idee, mit kleinen Figuren, wie man sie aus der Welt der Modelleisenbahnen kennt, obskure Szenerien zu erstellen und zu fotografieren.

Unterdessen ist aus dem kurzweiligen Zeitvertreib eine Art Hobby geworden. Unter dem Titel „Tiny Wasteland“ (dt. „winziges Ödland“) hat Péter mittlerweile zahlreiche Motive entworfen und online gestellt, von denen du im Folgenden eine kleine Auswahl findest.

1.) Es hieß: „Pollen oder Leben!“

2.) Was die Backspace-Taste schon so alles ausgelöscht hat.

3.) Guten Appetit!

4.) Es scheinen widrige Gewässer zu sein.

5.) Die Bauarbeiten sind fast abgeschlossen.

6.) Erntezeit.

7.) ... und sonntags den Schwamm mähen.

8.) Kürbiskernsamen Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG.

9.) Eine erfolgreiche Jagd.

10.) Pass auf, wo du hintrittst.

11.) Tödliche Kalorien.

12.) Bitte die extragroße Portion!

13.) Frau Fliege aus dem zweiten Stock hatte einen Herzanfall.

14.) So werden Pizzen belegt.

15.) Suppen-See.

16.) Wir sind auf eine Goldader gestoßen!

17.) Alles muss schön sein.

18.) Ein Fall für CSI, Tatort und vielleicht auch Akte X.

19.) Winterwunderland.

20.) Was Optimistisches zum Abschluss.

Péters Bilder zeugen nicht nur von Einfallsreichtum, sondern vor allem von Humor und Hintersinnigkeit. Wir sind gespannt darauf, was wir von ihm und seinem „Tiny Wasteland“ in Zukunft noch erwarten können.

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