Dogge rettet Frau vor Hammer-Attacke von gewalttätigem Freund.

Wenn der Partner sich eines Tages als eine andere Person herausstellt, als man ihn kennengelernt hatte, ist dies nicht nur ein großer Schock, sondern es kann auch gefährlich werden. So wie bei einer jungen Amerikanerin, die eines Tages eine Wesensveränderung an ihrem Freund feststellte. Wo früher Zuneigung und ein unkomplizierter Umgang miteinander bestanden, herrschten nun laute Streitereien und gewalttätige Ausbrüche des Mannes vor.

„Er erzählte mir, ich hätte sein Ego gekränkt, da ich keine Kinder mit ihm haben wollte“, erklärt die etwa 30-jährige Frau. Sie erzählt ihre Geschichte in einem kurzen Video, möchte dabei aber unerkannt bleiben. Denn sie ist eine von vielen verzweifelten Frauen, die in einem Frauenhaus Schutz vor ihren brutalen Partnern suchen. Bevor die junge Frau in der Einrichtung Hilfe bekam, hatte sie aber durch die Hölle gehen müssen.

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Denn eines Tages drehte ihr Freund durch und begann sie zu schlagen und zu treten. Sie lag am Boden und schrie vor Schmerzen. Dies schien dem Angreifer aber nicht genug zu sein: Er griff nach einem Hammer und wollte damit auf seine Freundin einschlagen. Dazu kam es aber nicht, denn ein Engel beschützte die bereits schwer verletzte Frau.

Ihre 110 Kilogramm schwere Dänische Dogge kam ihr zu Hilfe und legte sich schützend vor sie. An ihrer statt bekam nun der Hund die brutalen Schläge mit dem Hammer ab. Trotz großer Schmerzen rührte sich das Tier aber nicht von der Stelle und beschützte sein Frauchen.

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Durch die Heldentat des Hundes noch aggressiver geworden, zog der Angreifer den Hund an seinem Halsband aus der Wohnung und fuhr ihn mit seinem Wagen aus der Stadt. An einer vielbefahrenen Straße setzte er den mutigen Vierbeiner aus und wollte das verletzte Tier seinem Schicksal überlassen. Zuvor hatte er seiner Freundin gedroht, dass er den Hund erschießen würde, wenn sie versuchte, ihrer Dogge zu helfen.

Sobald ihr Freund aus dem Haus war, nutzte die noch unter Schock stehende Frau die Gelegenheit, um zu fliehen. Mit ihren schweren Verletzungen begab sie sich zur nächsten Polizeistation und bat um Hilfe.

Die Beamten brachten die traumatisierte Frau in ein Frauenhaus, welches sie vor dem gewalttätigen Partner schützen würde. Dort konnten ihre körperlichen und auch seelischen Wunden langsam heilen. Eines fehlte ihr jedoch in der Einrichtung, um mit dem Schmerz umzugehen: ihr geliebter Hund, der sie so mutig verteidigt hatte.

Zu ihrer Erleichterung war er von lieben Menschen gefunden worden. Diese hatten ihn zum Tierarzt gebracht, der mehrere Knochenbrüche an dem Tier feststellte. Wie durch ein Wunder erholte sich der Engel in Hundegestalt aber schnell wieder, sodass eigentlich nichts gegen ein Wiedersehen der beiden sprach. Und doch sollte sie ihren Hund nicht wiedersehen, denn im Frauenhaus waren keine Haustiere erlaubt. Dies brach der Frau das Herz und sie bettelte immer wieder darum, ihren Vierbeiner bei sich zu haben.

Nachdem die Mitarbeiter der Einrichtung die Geschichte der tapferen Dogge immer wieder gehört hatten, beschlossen sie schließlich, die Richtlinien des Frauenhauses zu ändern. Ab sofort durften die Frauen und Kinder nun auch ihre Haustiere mit in die Hilfseinrichtung bringen. Und es lohnte sich, denn die anderen Frauen und auch Mitarbeiter merkten, dass die Frau regelrecht aufblühte, als sie ihren geliebten Hund wieder bei sich hatte.

Die Leiterin des Frauenhauses hofft nun, dass durch die Regeländerung noch mehr Frauen geholfen werden kann, da viele eher bereit seien, einen gewalttätigen Haushalt zu verlassen, wenn sie ein geliebtes Tier mitnehmen können.

Im folgenden Video kannst du dir die Geschichte von der Frau und ihrem mutigen Hund in englischer Sprache ansehen.

Frauchen und Hund konnte in diesem Fall geholfen werden, denn sie sind nun sicher und können ein neues Leben – ohne die Drohungen und Misshandlungen des Partners – beginnen. Toll zu sehen, dass die Regeln des Frauenhauses zum Wohle der Bewohnerinnen geändert wurden.

Quelle:

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