Outdoor-Verein warnt mit Ekelfoto vor Parasiten.

Bald kommt der Frühling – und damit wieder eine glückliche Zeit für Freunde der Natur, die gerne stundenlang spazieren gehen oder sogar draußen zelten. Ein wunderbares Hobby – aber auch eines, das einige Risiken birgt – nicht nur für Menschen, sondern auch für ihre vierbeinigen Begleiter.

Die Organisation „Sportsman’s Hub“ versteht sich als ein Verein von Outdoor-Fans, die sich zu Themen wie Campen, Angeln und Jagen austauschen. Der Verein möchte möglichst viele Menschen mit Informationen versorgen, damit sie ihrem Hobby sicher und verantwortungsvoll nachgehen können.

Im Dezember 2017 haben die Macher von „Sportsman’s Hub“ ein Foto auf ihrer Seite veröffentlicht, das Tausende von Facebook-Nutzern zutiefst verstört und angeekelt hat – aus gutem Grund, wenngleich das Foto einer guten Sache dienen sollte: Es zeigt die Pfote eines Hundes, der sich sehr unangenehme „Gäste“ eingefangen hat:

Die Bildunterschrift sagt: „Tut uns leid, dass wir euch den Appetit verderben – unbedingt die Pfoten auf Zecken untersuchen!!!“

Die meisten Hundebesitzer wissen bereits, dass sie das Fell ihres Lieblings regelmäßig nach den fiesen Blutsaugern durchsuchen müssen, aber die Unterseite der Pfoten ist eine Stelle, die häufig übersehen wird. Dabei gehören die Zwischenräume der Hundezehen zu den Lieblingsplätzen der kleinen Plagegeister.

Durch den Biss können die Zecken Erreger auf den Hund übertragen, die unter anderem ernste Krankheiten wie Borreliose, Ehrlichiose, Babesiose und Frühsommer-Meningoenzephalitis auslösen können.

Hundehalter sollten daher besonders auf Anzeichen wie Appetitlosigkeit, ständige Müdigkeit, Gewichtsabnahme, Fieber oder Blut im Urin achten. Sie können Symptome für eine durch Zecken übertragene Infektion sein.

Findet man die ekligen Parasiten bei seinem Liebling, raten Tierärzte dazu, sie mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange nahe der Hundehaut zu greifen und vorsichtig herauszuziehen – und dabei nicht zu drehen. Lässt der Blutsauger nicht los, soll man weiterhin leichten Zug ausüben, bis ihm die Kraft ausgeht und er „aufgibt“.

Der erleichterte Hund wird es seinem Menschen danken.

Quelle:

Fantastique

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