Tattoo-Süchtiger entfernt sich für seinen Look Genitalien.

Die meisten Menschen, die etwas an ihrem Aussehen ändern möchten, probieren es vielleicht einmal mit einem anderen Brillengestell oder tragen ihren Scheitel auf der anderen Seite. Der 32-jährige Adam Curlykale hat da eine durchaus radikalere Herangehensweise.

Über 90 Prozent seines Körpers sind tätowiert – sogar seine Augäpfel! Und damit ist seine Transformation noch lange nicht abgeschlossen. 

Vor einigen Jahren hätte der gebürtige Pole noch gar nicht aus der Masse herausgestochen. Mit Anfang 20 jedoch wird bei Adam Krebs diagnostiziert. Die lange Behandlung schwächt sein Immunsystem und löst bei dem jungen Mann Albinismus aus. Deshalb beginnt er damit, seine blasse Haut mit Tattoos zu überdecken. Bis sie schließlich fast nur noch aus Tattoos besteht. 

„Ich wusste schon immer, dass ich anders war als der Rest der Gesellschaft“, erklärt Adam. „Meine Lieblingsfarbe war zum Beispiel schon immer Grau, in allen Schattierungen, deshalb ist meine jetzige Hautfarbe auch Graphitgrau.“

Weil der Tattoo-Anhänger jedoch findet, dass seine Genitalien nicht zur Ästhetik seiner komplett eingefärbten Haut passen, hat er sich zu einem drastischen Schritt entschieden: In einer Operation lässt er sich Penis, Hoden und auch die Brustwarzen entfernen!

Dies sei der nächste logische Schritt gewesen, so der Pole, der nach eigenen Angaben ohnehin nicht sonderlich an seinen Geschlechtsteilen hängt. Um die umstrittene Körpermodifikation vornehmen zu lassen, musste Adam extra nach Mexiko fliegen. Begleitet von seiner Freundin Veronika, einem transsexuellen Instagram-Model, erholt er sich nun von der Operation und plant derweil, was noch mit den noch wenigen unbedeckten Stellen seines Körpers geschehen soll.

„Ich designe meine Tattoos, denn es ist mein Körper“, so der 32-Jährige. „Ich habe eine sehr genaue Vision für mich und werde diese Schritt für Schritt durchführen. Das Leben ist so kurz, dass ich mich aufgehört habe zu fragen, was morgen passiert.“

Adam hat aus seinem Körper definitiv ein Kunstwerk gemacht, das immer noch in Veränderung begriffen ist. Und wer weiß, auf welch unorthodoxe Methoden er für seine Vision von seinem Körper noch zurückgreifen wird?

Quelle:

Mirror

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