Vorher-nachher: Frau teilt ehrliche Fotos ihres Gewichtsverlusts.

Kein Mensch ist perfekt – auch wenn viele Bilder im Netz das Gegenteil vermitteln wollen. Internet-Plattformen wie Instagram und Facebook sind zu wahren Tempeln der Selbstdarstellung geworden. Wohin man schaut, überall sieht man scheinbar perfekte, durchtrainierte Körper, glatte Haut und weiße Zähne. All diese Bilder von bis zur Unkenntlichkeit optimierten Menschen scheinen einen anzuschreien: „Du kannst auch so aussehen wie wir! Du strengst dich nur nicht genug an!“

In diesem Kabinett der Eitelkeiten sind die Fotos von Ariana Omipi eine erfrischende Abwechslung. Die junge Frau zeigt, dass der Weg zu einem gesünderen Körper härter ist, als es viele Influencer glauben machen. Mit ehrlichen Bildern dokumentiert die 24-Jährige ihren persönlichen Kampf gegen Übergewicht – mit all seinen Erfolgen, aber auch den Rückschlägen und Risiken.

 
 
 
 
 
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Die Geschichte von Arianas Verwandlung beginnt 2012: Damals wiegt die junge Frau um die 130 kg. Obwohl die US-Amerikanerin selbstbewusst ist und kein Problem mit ihrem Aussehen hat, fasst sie den Beschluss abzunehmen. „Ich begriff, dass mein Körper in keinem gesunden Zustand war und darum wollte ich mich verändern“, erinnert sie sich. 
Doch anstatt auf Diäten zu setzen und ins Fitnessstudio zu rennen, kümmerte sich Ariana zuerst um ihre seelische Gesundheit.

 
 
 
 
 
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„Ich glaube, wenn du eine negative Einstellung hast und nur für dein Aussehen abnehmen willst, wirst du deinen Plan nicht aufrechterhalten können“, ist Ariana überzeugt. „Erst als ich mich um meine geistige Gesundheit gekümmert hatte, suchte ich mir professionelle Hilfe, um meine Abnehmziele zu erreichen.“

 
 
 
 
 
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Da Ernährungsumstellungen und Sport bei ihr nicht die gewünschten Erfolge brachten, entschied sich Ariana für eine sogenannte Schlauchmagen-OP. Bei diesem Eingriff wird der Magen verkleinert, um so die Nahrungsaufnahme zu verringern. Da es sich um ein radikales und riskantes Verfahren handelt, wird es nur bei schwer übergewichtigen Menschen angewendet. Von Magenblutungen über Magendurchbrüche bis zu Schlag- und Herzanfällen: Die Liste der möglichen Komplikationen ist lang und abschreckend. Doch Ariana ist bereit, diesen riskanten Schritt zu gehen, um ihr Übergewicht langfristig in den Griff zu bekommen.

 
 
 
 
 
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„Ich will nicht, dass irgendjemand glaubt (egal, ob du selbst so eine OP in Erwägung ziehst oder nur zusiehst, um mich zu unterstützen), dass das eine einfache Lösung zum Abnehmen oder der Weg zum 'Instagram-Körper' ist“, stellt Ariana im Internet klar. Wie recht sie damit hat, zeigt die Zeit nach dem Eingriff: Obwohl die OP erfolgreich und ohne Komplikationen verläuft, hat Ariana noch einen langen Weg vor sich.

 
 
 
 
 
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Zwar nimmt Ariana bereits wenige Wochen nach der OP mehrere Kilogramm ab, aber für ihr langfristiges Ziel einer schlanken Figur muss sie jahrelang hart an sich arbeiten. „In den letzten fünf Jahren habe ich Gewicht verloren, gehalten, wieder zugelegt, abgenommen und wieder zugenommen“, schildert Ariana. „Das war körperlich und seelisch belastend.“ Doch die selbstbewusste Frau lässt nicht locker und ihre Entschlossenheit zahlt sich aus: Sieben Jahre nach der Magenverkleinerung wiegt Ariana nur noch 62 statt 126 kg.

Aber der Kampf gegen das Übergewicht hat Spuren hinterlassen: Falten und schlaffe Haut erinnern an Arianas einstige Körperfülle. Doch sie denkt gar nicht daran, diese Stellen zu kaschieren, sondern trägt sie mit Stolz.

 
 
 
 
 
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„Hier nur eine freundliche Erinnerung daran, dass schlaffe Haut, Dehnungsstreifen, Röllchen am Bauch und Cellulite völlig normal bei Frauen sind – mich eingeschlossen!“, schreibt Ariana unter diesem Bikini-Foto. Sich diese sichtbaren Überbleibsel ihres alten Körpers entfernen zu lassen, kommt für sie nicht infrage: „Ich denke, es ist wichtig, sie zu akzeptieren und mit Stolz zu tragen, aber wenn du deine kaschieren willst, ist das auch völlig in Ordnung.“

 
 
 
 
 
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Ariana erntet für ihre ehrlichen Bilder nicht nur Bewunderung, sondern auch Spott und Häme. „Es gab eine Menge Neid und Missgunst, die sich auf mich richtete“, sagt sie. „Menschen sind oft grausam mit Worten, das tat mir weh.“ Doch für die meisten Menschen, die ihre Reise begleitet haben, ist Ariana eine Heldin.

Anders als die meisten Selbstdarsteller auf Instagram und Co. versteckt sie sich nicht hinter Filtern und Photoshop, und zeigt, dass ein gesunder Körper und ein gesunder Geist zusammengehören: „Ich denke, es ist so wichtig, sich auf seine eigene, persönliche Reise zu konzentrieren, aber auch, jeden Erfolg zu feiern, ob es Gewichtsverlust ist oder einfach nur die Erkenntnis, wie man sich geistig weiterentwickelt hat.“ Hut ab, Ariana!

Quelle:

Bored Panda

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