Mädchen hilft kleinem Bruder durch Chemotherapie

Seit August 2018 kämpft der kleine Beckett Burge nun schon gegen die Leukämie in seinem Körper an. Tapfer lässt der 4-Jährige eine Chemotherapie nach der nächsten über sich ergehen und seine große Schwester Aubrey weicht ihm in dieser Zeit nicht von der Seite.

Kaitlin Burge, die Mutter der beiden, findet ihre Kinder eines Tages in einer ganz besonders innigen Situation vor, die sie zu Tränen rührt. Sie postete ein Bild davon auf ihrer Facebook-Seite und teilte es mit der Welt, um daran zu erinnern, wie wichtig es ist, die Familie in schwierigen Zeiten an seiner Seite zu haben.

Bei dem nun 4-jährigen Backett Burge wurde 2018 eine akute lymphatische Leukämie diagnostiziert. Seither bekommt der kleine Junge in regelmäßigen Abständen eine Chemotherapie verabreicht. Neben den bekanntesten Nebenwirkungen wie Haarausfall werden Chemotherapie-Patienten ebenso von häufigem Erbrechen gequält. Auch dem kleinen Backett geht es zwischen den Therapieeinheiten immer wieder hundeelend, sodass er des Öfteren die Toilette aufsuchen muss, um sich zu übergeben.

Die ganze Familie kümmert sich während dieser schlimmen Zeit um den Kleinen. Besonders Aubrey, Backetts 5-jährige Schwester, fühlt sich für ihren jüngeren Bruder verantwortlich. Sie tut alles, um ihm beim Kampf gegen den Krebs beizustehen. Anstatt sich mit Freunden zu verabreden oder spielen zu gehen, verbringt Aubrey die Zeit viel lieber mit ihrem kranken Bruder.

So wie auch an jenem Tag, als Aubrey mitbekommt, dass es ihrem Bruder wieder sehr schlecht geht: Sie eilt zu ihm, um ihm beizustehen und ihm Mut zu machen. Als die Mutter der beiden um die Ecke kommt und sich ihr dieses Bild bietet, wird sie von ihren Gefühlen hin- und hergerissen.

In einem Interview erzählt Mutter Kaitlin, was sie in diesem Moment empfunden hat:

„Sie (Aubrey) wusste nicht genau, was da gerade passierte, doch sie erinnerte sich daran, was wir als Eltern immer mit ihr taten, wenn sie krank war und sich übergeben musste: nämlich ihren Rücken kraulen und ihr beistehen, bis es besser wird.

Sie kraulte ihm also den Rücken und sagte ihm, dass alles gut werden würde. Danach wischte sie ihm den Mund ab und wusch ihm die Hände.

Als ich sie so zusammen sah, hat es mich sowohl glücklich als auch unheimlich traurig gemacht. Die beiden verbindet ein ganz besonderes Band miteinander und sie stehen sich näher denn je. Sie (Aubrey) kümmert sich viel um ihn.“

„Ein Kind von 4 oder 5 Jahren sollte draußen mit seinen Freunden spielen. Sie liebt das Turnen, was sie aufgrund von finanziellen Engpässen in unserer Haushaltskasse leider aufgeben musste, da wir die Kosten neben denen von Becketts Krankheit nicht mehr länger stemmen konnten.

Sie sollte ihrem Sport nachgehen können, mit den anderen Kindern durch die Nachbarschaft rennen, auf Spielplätzen spielen, planschen gehen – doch sie ist hier und kümmert sich um ihren kleinen Bruder. Wir ermutigen sie immer, nach draußen zu gehen und mal etwas anderes zu unternehmen, aber sie bleibt lieber in Becketts Nähe.“

Die 5-jährige Aubrey hat durch die schwere Krankheit ihres kleinen Bruders gelernt, rücksichtsvoll und selbstlos zu handeln. Mit ihrem Bruder geht sie durch dick und dünn und tut alles, um ihm die schwere Zeit der Chemotherapie so angenehm wie möglich zu machen. Der kleine Beckett hat den Krebs zwar noch nicht besiegt, doch mit Schwester Aubrey an seiner Seite kämpfen die beiden nun Hand in Hand gegen die heimtückische Krankheit an.

Quelle:

UNILAD

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