8 Tiere, bei denen jeden Tag Halloween ist

Jedes Jahr am 31. Oktober ist es so weit: Halloween. Dann schlüpfen süße kleine Kinder in gruselige Kostüme, um allen einen gehörigen Schreck einzujagen. Blickt man ins Tierreich, könnte man jedoch das Gefühl bekommen, dass jeden Tag Halloween ist. Oder hättest du gedacht, dass sich so putzige Wesen wie Delfine, Otter oder Pinguine von jetzt auf gleich in wirklich fiese Monster verwandeln können?

Vergewaltigung, Entführung, Mord – Dinge, die man sonst nur der Bosheit des Menschen zutraut, sind hier normaler Alltag. Diese 8 „A***-Löcher“ des Tierreichs offenbaren die dunkle Seite der Natur.

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1.) Delfine

Hilfsbereit, intelligent und freundlich – so kennt man Delfine. Normalerweise. Aber das ist nur die eine Seite der Meeressäuger. Delfine töten und verstümmeln nämlich nicht nur die Kinder anderer Delfine, sie üben dafür auch noch an hilflosen Schweinswal-Babys.

Darüber hinaus haben Delfine einen sehr ausgeprägten Sexualtrieb. Schwächere Delfin-Männchen werden immer wieder Opfer schmerzhafter Atemloch-Vergewaltigungen. Auch an Thunfischen vergehen sich Flippers Artgenossen – egal, ob diese tot oder lebendig sind. Hat ein Delfin-Weibchen mal keine Lust, rotten sich die Männchen zusammen, zwängen sie ein und nehmen sie tagelang als Sexsklavin. Da die Weibchen dabei auf den Meeresboden gedrückt werden, kommt es zuweilen sogar zu deren Tod.

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2.) Seebären

Abstruse Sex-Verbrechen lassen sich auch im Indischen Ozean beobachten. Auf der Marion-Insel haben junge Seebären ein seltsames Hobby: Sie jagen Pinguine, legen sich mit ihrem schweren Gewicht auf sie und versuchen, mit ihnen zu kopulieren. Anschließend lassen sie die Pinguine laufen oder fressen sie auf.

Die Forscher stehen bislang vor einem Rätsel, weshalb die Seebären das tun. An Seebären-Weibchen mangelt es nämlich nicht.

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3.) Seeotter

Seeotter halten Händchen, wenn sie schlafen. Das ist süß. Weniger süß ist es, wenn die hochintelligenten Tiere kurzerhand die Babys anderer Otter als Geiseln nehmen. Als Lösegeld müssen die Mütter den Übeltätern von ihrem Futter abgeben. „Manchmal tauchen die Seeotter das gekidnappte Junge sogar unter, um den Druck auf die Mutter zu erhöhen“, erklärt Biologe und Tierbuchautor Mario Ludwig

Und ja: Auch Seeotter sind Perverslinge. Sie schnappen sich Robbenbabys und zwingen sie zur Kopulation. Da die Opfer währenddessen unter Wasser gedrückt werden, endet der Überfall nicht selten tödlich.

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4.) Affen

Affen sind dem Menschen nicht nur genetisch ähnlich: Massenmord und das gezielte Ausrotten ganzer Völker findet man wohl nur unter Primaten. Orang-Utans tun sich auch zusammen, um Mitglieder ihrer eigenen Gruppe zu töten.

Im Jahr 2010 wurden zwei Fälle bekannt, in denen Makaken Menschenbabys aus ihrem Schlafzimmer entführten, um sie draußen ohne erkennbaren Grund umzubringen.

Besonders Schockierendes erlebt man unter Schimpansen. Um die Paarungsbereitschaft einer Dame zu erhöhen, töten sie deren Jungtier und fressen es vor ihren Augen auf. Ein etwas anderer Flirt. Noch verstörender ist da nur die Tatsache, dass auch weibliche Schimpansen dieses Verhalten bei ihren Geschlechtsgenossinnen an den Tag legen.

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5.) Adeliepinguine

Vor über 100 Jahren machte der Arktis-Forscher George Murray Levick eine Entdeckung, die er nur auf einem Geheimpapier festhalten wollte. Inzwischen ist allen klar: Adeliepinguine masturbieren auf gefrorene Leichen, sammeln sich zu Männerhorden, um Weibchen zu Tode zu vergewaltigen, und vergreifen sich sogar an Küken. Immerhin: Die Opfer erhalten danach stets zwei Kieselsteine als „Bezahlung“ – selbst wenn sie tot sind.

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6.) Ozelots

Die kleinen Wildkatzen sehen einfach zum Knuddeln aus. Ihre Jagdmethode ist aber so hinterlistig, dass einem das Blut in den Adern stockt.

Ozelots verstecken sich im Gebüsch und imitieren das quietschende Geräusch eines verletzten Baby-Lisztaffen. Sofort macht sich ein erwachsener Lisztaffe auf die Suche nach dem Jungen. Der Ozelot nutzt diese Gutmütigkeit aus, schnappt sich den ahnungslosen Affen und verspeist ihn.

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7.) Amazonenameisen

Selbst Sklaverei kommt unter Tieren vor. Amazonenameisen rauben dafür die Larven und Puppen anderer Ameisenvölker, brüten sie aus und lassen sie danach für sich arbeiten.

Aber nicht nur das. Will eine junge Amazonenkönigin einen neuen Staat gründen, dringt sie in eine fremde Ameisenkolonie ein, tötet die dortige Königin und lässt sich von den fremden Ameisen versorgen.

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8.) Saitenwürmer

Vor Kurzem wurde ein wahrer Zombie-Parasit zum Internet-Hit. Das Besondere am Saitenwurm ist, dass er die Kontrolle über das „Gehirn“ seiner Opfer übernimmt.

Saitenwürmer gelangen entweder als Larve in den Körper ihres Wirts oder bohren sich in ihn hinein. Der Saitenwurm wächst im Innern des Wirtstiers heran und bemächtigt sich dessen Nervensystems. Das Wirtstier bewegt sich zwar noch ganz normal, ist aber längst dem Tode geweiht.

Ist der Saitenwurm groß genug, zwingt er seinen Wirt dazu, ein Gewässer aufzusuchen. Dort kriecht er aus seinem Opfer heraus, um sich im Wasser fortzupflanzen. Das Wirtstier bleibt als tote Hülle zurück.

Im folgenden Video ist dieser Vorgang zu bestaunen:

Selbstredend ist das fieseste Tier der Welt immer noch der Mensch. Doch sollte man auf der anderen Seite die Tierwelt auch nicht verniedlichen. Delfin, Otter, Pinguin & Co. sind keine Kuscheltiere – und manche ihrer Verhaltensweisen jagen einem einen kalten Schauer über den Rücken.

16 weitere Beweise, dass es in der Natur nicht nur Vogelzwitschern, Blümchen und Liebe gibt, zeigt dir folgende Bildergalerie

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