Geretteter „exotischer Vogel” verwandelt sich nach Bad.

Die Mitarbeiter eines Tierkrankenhauses sind meist einiges gewohnt, was ihre Patienten angeht. Aber eine neue Spezies? Damit rechnen an einem ganz normalen Arbeitstag auch sie nicht.

Als daher den Veterinären des Tiggywinkles Wildlife Hospital in Buckinghamshire in England ein großer, leuchtend gelber Vogel gebracht wurde, den Passanten flugunfähig am Wegesrand gefunden hatten, staunten sie nicht schlecht.

Das Tier war sichtbar schlechter Laune und den Spaziergängern deshalb aufgefallen, weil es zwar zu fliegen versuchte, dies aber offenbar nicht schaffte. Die besorgten Tierfreunde fingen es ein und brachten es ins Krankenhaus.

Bei näherer Betrachtung stellte sich der Vogel jedoch nicht als verirrter Zoobewohner, sondern als eine ganz gewöhnliche Möwe heraus. Das Tier hatte es irgendwie fertiggebracht, sich das gesamte Gefieder mit etwas zu verkleistern, das entweder Curry war oder zumindest eine Menge Kreuzkümmel beinhaltete – daher die auffällige Gelbfärbung und der charakteristische Geruch.

Zum Glück war der Vogel ansonsten bei guter Gesundheit. Ein gründliches Bad befreite die Möwe von der lästigen gelben Substanz.

In sauberem Zustand sieht „Vinny“, wie die Ärzte ihn getauft haben, schon viel besser – wenn auch immer noch recht ungehalten – aus.

Es geht ihm schon wieder so gut, dass er bald in die Freiheit entlassen werden kann.

Hoffentlich stürzt er sich beim nächsten Mal nicht so begeistert in das nächste Currygericht hinein.

Quelle:

Bored Panda

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