16 Touristen, die einen kleinen Kulturschock erlebten

Wer gerne auf Reisen geht, wird viel erleben – im Guten wie im Schlechten. Natürlich kann eine gründliche Vorbereitung dabei helfen, schlimmere Überraschungen zu vermeiden. Trotzdem ist man nie zu hundert Prozent davor gefeit und fast jeder Mensch wird irgendwann einen kleinen Kulturschock erleiden.

So erging es auch den folgenden sechzehn Menschen, die sich in die weite Welt gewagt und dabei einiges erlebt haben. Aber wie heißt es so schön: andere Länder, andere Sitten.

1.) Muddassir Masihuddin, Malaysia: „Als ich das erste Mal in Malaysia war, sind mein Freund und ich zu einem Straßenstand für Tee gegangen. Wir bestellten zweimal Tee zum Mitnehmen. Dann reichte mir der Verkäufer zwei Plastikbeutel, die mit heißem Tee und jeweils einem Strohhalm gefüllt waren.“

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2.) Priyank Tiwari, Turkmenistan: „Hier gibt es keine Taxis im engeren Sinne. Jedes Auto kann als Taxi fungieren. Man kann fast jeden Fahrer zum Anhalten bewegen, der einem dann am Wunschort gegen eine kleine Gebühr rauslässt.“

3.) blindserialkiller, Japan: „Ich lebe auf Okinawa und habe es erlebt, dass unbekannte Passanten die roten Haare meiner Freundin anfassen, wenn wir durch die Straßen gehen. Ich habe sogar eine Frau gesehen, die nur deshalb über die Straße gelaufen ist. Was zum Teufel?!“

4.) Siddharth Oza, Saudi-Arabien: „Der größte Schock waren Vorhänge im Restaurant, wo Frauen speisen. Damit soll sichergestellt werden, dass nur Verwandte sie beim Essen sehen können.“

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5.) Scott Zane, Italien: „Die meisten kleineren Geschäfte schließen täglich zwischen 12 und 15 Uhr. Diese Zeit ist dafür gedacht, dass die Angestellten/Eigentümer nach Hause gehen, mit ihrer Familie zu Mittag essen oder ein Nickerchen machen. Ich verstehe zwar die positiven Seiten dieses Brauchs, aber es ist schon frustrierend, wenn man selbst Pause macht und irgendwo einkaufen möchte.“

6.) Sampriti Saikia, Vietnam: „In einem Nachtmarkt haben wir gegrilltes Krokodil entdeckt, das man kaufen konnte. Lecker!“

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7.) VicVictory, Costa Rica: „Es gibt hier keine Adressen. Wenn man irgendwo hingehen möchte, sollte man alle wichtigen Gebäude oder geografischen Besonderheiten in der Gegend kennen, die als Orientierungspunkte dienen. Ich schätze, das hilft bei der Landesverteidigung, weil Costa Rica keine Armee hat. Es ist aber absolut fürchterlich, wenn man nachts von der Bar zurück zum Hotel gehen möchte.“

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8.) Lyn Hacop, Armenien: „Meinen größten Kulturschock bekam ich, als ich im Flughafen von Eriwan in einer Warteschlange stand und von einem Mann angesprochen wurde. Er fragte mich, ob ich ein paar Sachen von ihm in meiner Tasche unterbringen könne, weil seine und die seiner Frau schon voll seien. Er wollte seine Sachen dann nach der Landung abholen. Ich war erschreckt, weil das gegen die Sicherheitsbestimmungen im Flughafen ist. Ich dachte erst, dass er mich betrügen wollte. Später hat mir meine Gastschwester erzählt, dass das normal sei. Armenier seien generell sehr vertrauensvoll und hilfsbereit.“

9.) katstackz, Ägypten: „Auf der Straße herrscht ein organisiertes Chaos. Es gibt keine Straßenschilder, wenige Straßenmarkierungen, kaum Ampeln, praktisch keine Fußgängerüberwege und Hupen wird zur Kommunikation genutzt. Busse, Motorräder, Fahrräder, Pferde, Autos und Eselkarren, alles auf einmal. Geschwindigkeitsbegrenzungen und Sicherheitsgurte? Was soll das sein?“

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10.) Asworengash, Finnland: „In Finnland fahren die Leute mit dem Fahrrad, selbst wenn es draußen eisig ist. Ich habe einen Finnen darauf angesprochen und er erwiderte: 'Ja, das ist ziemlich gefährlich. Wenn ich morgens losfahre, bin ich mir fast immer sicher, dass ich stürze. Trotzdem komme ich so schneller zur Schule als zu Fuß, auch wenn dabei mein Gesicht zufriert.'“

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11.) anonym, Ecuador: „Ich bin dort einige kurvenreiche Straßen entlanggefahren, an denen sich beidseitig lange Häuserreihen befanden. Auf den flachen Dächern ruhten sich unzählige Hunde aus. Anscheinend ist es normal, dass sie sich da oben frei bewegen dürfen wie anderswo in einem Garten.“

12.) Ajith Anil Meera, Niederlande: „In Holland scheint es mehr Fahrräder als Menschen zu geben.“

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13.) Papafynn, Japan: „In Tokio gibt es keine öffentlichen Mülleimer und trotzdem ist es in der Stadt tadellos sauber. Jeder nimmt seinen Müll mit nach Hause. Der Grund dafür ist ein Terrorangriff im Jahr 1995. In der U-Bahn von Tokio versteckten die Terroristen den Nervenkampfstoff Sarin in Mülleimern, was letztlich 12 Menschen das Leben kostete. Um das in Zukunft zu verhindern, muss jeder seinen Müll mit nach Hause nehmen.“

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14.) crappenheimers, Samoa: „In den meisten Dörfern passiert abends gegen 19:00 Uhr Folgendes: Ungefähr ein Dutzend Männer geht vor die Tür und stellt sich an die Straße vor ihrem Haus. Dann blasen sie in eine Tropetenschnecke, um das 'Sa' anzukündigen – eine ruhige Gebetszeit, die etwa fünf bis zehn Minuten dauert. Es ist illegal, während dieser Zeit im Dorf spazieren zu gehen, laut zu sein oder Ähnliches.“

15.) Sampriti Saikia, Kambodscha: „Abends haben Straßenverkäufer am Fluss bei der Promenade verschiedene Snacks verkauft. Eines Tages habe ich gesehen, wie mehrere Sorten Tiere feilgeboten wurden. Schlangen, Kakerlaken, Heuschrecken, Frösche, Käfer und viele andere, die ich in der Dunkelheit nicht erkennen konnte. Alle waren frittiert.“

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16.) RadiantCatmeow, Island: „Ich habe vor Kurzem die Insel besucht. Dabei fiel mir auf, dass es bei Naturattraktionen keine Sicherheitsabsperrungen gibt. Das heißt, man könnte so nah wie möglich an einen Wasserfall gehen. Ist das Gebiet unsicher, gibt es darauf nur einen Hinweis: ein dünnes Seil, das einige Zentimeter über dem Boden gespannt ist. Die Kommunalbehörden wollen nämlich nicht die Schönheit dieser Orte mit hässlichen Absperrungen verschandeln.“

Wer hätte das gedacht? Nun ja, es kann nicht alles im Reiseführer stehen.

Und wem Pauschalurlaub zu langweilig ist, dem seien diese 10 gruseligen Orte ans Herz gelegt, an die sich kaum ein Tourist traut. 

Quelle:

brightside

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