Video: Streunender Hund rettet Frau vor Straßenräuber.

Nicht alle streunenden Tiere sind völlig auf sich selbst gestellt. Manchmal gibt es herrenlose Katzen oder Hunde, die jedem in der Nachbarschaft bekannt sind und die von den Anwohnern hin und wieder gefüttert und versorgt werden.

In einer Stadt in Montenegro an der Adriaküste lebt ein solcher Streuner, und über Nacht ist er von einem sanftmütigen kleinen Mischlingshund zu einer Berühmtheit geworden. „Medo“, so sein Name, ist den meisten Menschen in dieser Gegend bekannt. Jeder weiß, dass der Streuner freundlich und harmlos ist, und viele aus der Nachbarschaft haben ihm schonmal einen Leckerbissen zugesteckt und ihn hinter den Ohren gekrault.

Facebook/Vladan Pavicevic

Doch vor Kurzem erwies sich Medo nicht nur als ein treuer Freund, sondern auch als ein furchtloser Kämpfer. Die Überwachungskamera eines Anwohners zeichnete auf, wie eine mit schweren Einkaufstüten bepackte Frau die Straße entlanggeht, während Medo dort ebenfalls herumläuft.

Youtube/Podgoricki vremeplov

Ein Stück hinter der Frau geht ein Mann in einer gelben Jacke. Was zunächst harmlos aussieht, wird schnell bedrohlich und erschreckend, als der Mann immer näher kommt und die Frau plötzlich von hinten packt.

Youtube/Podgoricki vremeplov

Er wirft sie brutal zu Boden. Bevor er sie aber wieder packen kann, geht Medo wutentbrannt dazwischen ...

Youtube/Podgoricki vremeplov

Was dann passiert, ist einfach großartig:

Was für ein tapferer kleiner Kerl! Als der Dame am nächsten Tag das Video vorgespielt wurde, wurde ihr klar, dass es wirklich Medo gewesen ist, der den Angreifer verscheucht hatte. An diesem Tag bedankte sie sich mit einer großen Portion besten Hundefutters bei ihrem vierbeinigen Retter.

Doch Medos Mut blieb kein Geheimnis, denn das Video verbreitete sich rasend schnell im Internet. Die Menschen in seiner Straße mussten auf besorgte Nachfragen hin versichern, dass Medo zwar kein festes Zuhause habe, aber trotzdem gut versorgt sei.

Er hat Schlafplätze in drei Häusern in der Straße und mehr als 15 liebevolle Anwohner, die sich um ihn kümmern. Obwohl ihn niemand als „seinen“ Hund ansieht, betrachten ihn alle als Teil der Familie.

Und jetzt hat er ihnen gezeigt, dass sie für ihn ebenso wichtig sind wie er für sie. Hoffentlich bleibt er ihnen noch lange erhalten.

Quelle:

The Dodo

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